Würfel mit Social Media-Logos auf blauem Hintergrund.

Social Media Plattformen privat und beruflich nutzen – soziales Netzwerk – was ist das überhaupt? Für viele sind das irrtümlicherweise Facebook, Twitter & Co. Die meisten assoziieren mit den sozialen Netzwerken die Social Media-Kanäle. Sie sind aber nur ein Teil davon. 

Grundsätzlich ist alles soziales Netzwerk, das im digitalen Raum Darstellung, Austausch, Kommunikation ermöglicht. Dazu gehören nicht nur Facebook, Twitter & Co. Auch Wikipedia gehört zum Beispiel dazu. Ebenso berufliche Netzwerke wie Xing und LinkedIn. Damit wären nur von einer Seite betrachtet die Vorteile schon genannt. Austausch, Darstellung, Kommunikation. Doch das reicht nicht. Schauen wir genauer hin. 

Facebook, Youtube, Instagram

Seit 12 Jahren gibt es Facebook in Deutschland. 2009 überholte das Netzwerk StudieVZ, die Plattform für Studierende und Stayfriends, das klassische Schülernetzwerk. Hätten wir vor zehn Jahren nach den Vorteilen von sozialen Netzwerken gefragt, wären sicher Antworten bekommen wie Austausch unter Freunden, Freunde wiederfinden, Kommunikation in Echtzeit, Austausch von Text und Fotos weltweit. 

Youtube als Videokanal (mittlerweile die größte „Suchmaschine“ nach Google) kam 2005. Und alle Plattformen erlaubten im Zuge der stetig steigenden Ansprüche und technischen Errungenschaften Präsentation, Austausch, Information, Wissen, Bildung. 

Youtube ist mittlerweile eine Fundgrube für gesuchte Themen, Seminare, Vorträge, Musik, 

Wissen, Tutorials über alles, was wir uns nur vorstellen können. Haben wir eine Frage, geben wir sie doch einmal bei Youtube ein. Ich bin sicher, dass Sie zu 90% etwas finden. Stelle ich eigene Videos ein, kann ich darüber Kontakte knüpfen, Feedback bekommen, mich auch hier austauschen zu bestimmten Themen. 

Der Messangerdienst WhatsApp (WA) verbindet die Welt untereinander und erreichte in 2020 über zwei  Milliarden Nutzer im Monat. Wir können chatten, telefonieren, Fotos, Videos austauschen. Nun gehören WA, Instagram zu Facebook mittlerweile zusammen und sammeln Daten über uns, um uns im zweiten Schritt mit entsprechender Werbung beliefern zu können. 

Ich möchte Ihnen aber mit diesem Artikel heute nicht die sozialen Netzwerke und ihre Funktionen vorstellen, sondern es geht um die Frage, was die Vorteile von Social Media sind. Was hat es auf sich mit Social Media Marketing, Social Media Content? 

Nicht nur Austausch, sondern Werbung

Alle Social Media-Netzwerke dienten ganz zu Beginn fast ausschließlich dem lockeren Austausch, bis immer mehr Business-Funktionen und Werbemöglichkeiten hinzu kamen. 

Täglich nutzen mittlerweile 50 Millionen Menschen die Suchmaschine Google, 96 % nutzen mindestens ein Mal pro Woche das Internet, 3,2 Milliarden Menschen sind täglich auf Social Media-Kanälen unterwegs und das durchschnittliche Nutzungsalter liegt zwischen 18 bis 74 Jahre. E-Mail-Marketing machen knapp 4 Milliarden Nutzer. …. Noch Fragen? Ich denke, es wird deutlich, dass wir ums Internet und damit an den sozialen Netzwerken nicht herumkommen, selbst wenn wir es wollten.

„Langsam schleichend und immer mehr etablieren sich die Social Media-Kanäle auch als Werbeplattformen. Die Werbeausgaben werden 2021 laut Oberla Statista etwa 1.754 Mio. € betragen. Laut Prognose wird im Jahr 2025 ein Marktvolumen von 2.165 Mio. € erreicht; dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 5,40%.

Social Media als Werbeplattform

Das wurde schon um 2000 bei Facebook so massiv, dass junge Menschen abwanderten und sich anderen Kanälen wie z.B. Snapchat und später Instagram zuwandten. Auch Instagram ist mittlerweile nicht mehr ausschließlich eine Foto-App, sondern auch hier findet reger Austausch statt. Instagram mit seiner Storyfunktion bietet auch die Möglichkeit, Videos zu machen.

Will ich nicht werben über die Social Media-Kanäle, muss ich dort also auch nicht präsent sein, könnte demnach eine Schlussfolgerung sein. Dem ist nicht so, denn wie die Zahlen oben zeigen, die übrigens weiter steigende Tendenz haben, stellt sich vielmehr die Frage, wo meine potenziellen Kunden unterwegs sind. Und die sind zu über 90 % mittlerweile im Internet über Google & Co. unterwegs. Der junge Mensch, geboren ab 2000, wird sicher keine Anzeige in der Print-Ausgabe der Tageszeitung erreichen, denn die liest er gar nicht mehr. Oder eine Meldung in der Tagesschau. Auch die wird er nicht schauen. Vielmehr sind über 90 % mittlerweile über ihre mobilen Endgeräte im Internet. Demnach sollten wir dort unterwegs sein. 

Sinn und Zweck entscheidet über die Nutzung

Wie und auf welchem Wege, hängt davon ab, was der Einzelne erreichen möchte. Bin ich persönlich, ganz privat unterwegs, kann ich mich auf einfache Weise mit kurzen Botschaften, Bildern auf allen Kanälen austauschen und vernetzen. Ich kann mich diversen Gruppen anschließen, die sich virtuell zu bestimmten Themen zusammengeschlossen haben. Es gibt eine Unmenge. So viele verschiedene Themen, existieren auch Gruppen in den sozialen Netzwerken. Darüber hinaus bekomme ich Veranstaltungshinweise, kann Wohnungen suchen und finden, Kontakte zu Studenten knüpfen, bevor ich in einer Stadt mit dem Studium beginne, bevorzugte Themenkanäle abonnieren, um mit den neuesten Informationen direkt versorgt zu werden….und und und noch viel mehr. 

Über den persönlichen Austausch hinaus können wir über  Fanpages, Business-Seiten Werbung schalten. Die Facebook-Ads werden je nach Bedarf und Zielgruppe ausgespielt. Instagram macht das genauso – WhatsApp noch nicht. Es wird gemunkelt, dass auch das nur noch eine Frage der Zeit ist.

Aufmerksamkeit über Content

An dieser Stelle wird das Bild vollkommen. Wir können unsere Produkte, Dienstleistungen über die sozialen Netzwerke bekannt machen und neben der klassischen Öffentlichkeitsarbeit auch online werben. Wir könnten das „organisch“ machen – das bedeutet über Content, also Inhalte, über unsere Netzwerke und Darstellungen im Internet und dadurch Reichweite und Aufmerksamkeit erzeugen. 

Die sozialen Netzwerke bieten eine gute Möglichkeit, sich über die Aufmerksamkeit hinaus einen Expertenstatus zu erarbeiten, durch Einbringen auf den Plattformen selber seinen Nachrichtenfeed mit beeinflussen. Die Algorithmen verstehen sehr schnell, was uns als Nutzer interessiert und was nicht. Das wird uns entsprechend vorgeschlagen. 

Unsicherheit in der Anbindung

Trotz allem haben immer noch viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Verbände eine Hürde, sich und ihr Business entsprechend an soziale Netzwerke anzuschließen. Bei der Vielfalt an Optionen, Funktionalitäten und Möglichkeiten aus gutem Grund. Denn so einfach, wie manchmal gedacht, weil ich es ja schon jahrelang nutze und weiß, wie es funktioniert, ist die Nutzung im beruflichen Kontext bei weitem nicht. 

Da sollte jeder sehr genau hinschauen, was er wo, womit, zu welchem Preis, nicht nur monetär, erreichen möchte. Das was heute hoch im Kurs steht, kann morgen schon wieder obsolet sein. Ein sehr schnelllebiger Markt, den es zu beobachten gilt und der immer wieder Neuerungen anbietet, die wir für uns nutzen sollten. 

Überzeugt bin ich, dass es ohne in naher Zukunft schwierig wird. Wir sollten in jedem Fall den Anschluss hinbekommen und eine für uns gute Lösung finden.

Wenn Sie Unsicherheiten, Fragen zu dem Thema haben, melden Sie sich gern bei mir und rufen mich unverbindlich an.