Im Mittelpunkt des Bildes ist die Feder eines Füllfederhalters, um das mit Hand geschriebene Wort zu symbolisieren. Darunter steht in schwarz blog geschrieben.

Gute Texte schreiben lassen: Natürlich gibt es zahlreiche Agenturen, die jegliche Art von Texten anbieten,  zu verschiedenen Themen vorproduzieren und sie zu Cent-Preisen pro Wort verkaufen. Ob ich das als Unternehmer:in in Anspruch nehmen möchte, sollte ich mir sehr genau überlegen. Denn, Content gilt heute als König der Inhaltsstrategie für erfolgreiches digitales Marketing. Es kommt also maßgeblich auf die Qualität an.

Kommunikationsmittel

Texte sind eine Form des Dialogs mit unseren Kunden. Jeder hat seine ganz eigene Sprache, Ausdrucksweise, seine unternehmensinternen Ziele, Motivationen, Hintergründe, die für das eine oder das andere Unternehmen sprechen. Und das ist gut so, denn natürlich möchte sich der Unternehmer in den Texten wiederfinden und vom Kunden gern gelesen werden. Wirklich gut, geht nach meiner Erfahrung nur über ein persönliches Gespräch zu Zielsetzung und Inhalten, Klären von möglichen Fragen und Zusammenhängen, um dann im Sinne des Unternehmers schreiben zu können.

Funktional und wenig persönlich

Ich bin seit über 20 Jahren Journalistin und sträube mich gegen vorproduzierte Inhalte, wenn ich wirklich Wichtiges mitteilen möchte. Ich habe selber für eine Marketingfirma mit vorproduzierten Texten Erfahrungen gemacht und war gänzlich unzufrieden, weil es so gar nicht meinem journalistischen Verständnis und meiner Arbeitsweise entsprach. Sie sind meist funktional, wenig persönlich, in Teilen sehr schlecht recherchiert.  Sicher gibt es auch auf diesem Gebiet große Qualitätsunterschiede. Und ich weiß auch, dass viele Unternehmen diese Agenturen anfragen und die Texte dann für sich anpassen. Doch auch das ist natürlich Arbeit. Und manchen Mal so umfangreich anzupassen, dass ein guter Text sicher besser und schneller verfasst worden wäre.

Journalist erkennt die Message im Gespräch

Bestenfalls schreibt der Unternehmer seine Texte selber, denn er weiß natürlich, was er transportieren will und muss. Nun haben die wenigsten Firmeninhaber dazu noch Zeit. Die meisten haben umfangreiches Material, das sie zur Verfügung stellen können. Oder sie schreiben ihre Kernbotschaften, ggf. mit einem Zitat zum Thema, auf und lassen einen Journalisten eine schöne Geschichte „stricken“. Bestenfalls nimmt er sich im Monat 1-2 Stunden Zeit für ein Gespräch. Ist der Journalist gut, findet er schnell die entsprechende Message, das Interessante an dem Thema oder die Botschaft, die transportiert werden soll. Und der Unternehmer hat die Chance, ganz persönlich Akzente zu setzen, die aufwendiges Korrigieren, Richtigstellen von Texten im Nachhinein ersetzen können. Die Tonalität eines Textes kommt viel eher durch ein persönliches Gespräch zustande.

Qualität hat seinen Preis

Sicherlich ist der Prozess der Texterstellung von einem Experten mit ein wenig mehr Zeitaufwand verbunden, sicherlich auch mit etwas höheren Kosten. Doch ganz sicher ist sie mit einer höheren Qualität verbunden und damit der größeren Chance mit hochwertigem Content Kunden, Interessenten und auch die Algorithmen der Suchmaschinen auf sich aufmerksam zu machen. Denn dort ist guter Inhalt gefragt.

Vorteile, die ein Journalist mitbringt:

• In der Regel kann er schreiben (das ist nicht selbstverständlich)
• Er weiß, worauf es bei einem guten Schreibstil ankommt
• Er recherchiert ordentlich
• Er passt sich seinem Gesprächspartner und den gewünschten Inhalten an
• Er weiß, wie mit Zitaten und Quellen umzugehen ist
• Ist er im digitalen Journalismus ausgebildet, weiß er worauf es beim Schreiben im Internet ankommt
• Er beherrscht verschiedene journalistische Formen (Bericht, Reportage, Meldung…)
• Er hat einen Sinn für gute Headlines

Worauf es auch ankommt, ist ein gutes Briefing durch den Auftraggeber. Er sollte sich die Zeit nehmen, seinen „Schreiberling“ entsprechend zu informieren, was er genau haben möchte. Wenn er es selber nicht so genau weiß, kann der Austausch mit dem Journalisten ebenso helfen, denn der schaut noch einmal aus einer anderen Perspektive.

Gute Briefings für gute Texte

Auch das ist nicht selbstverständlich. Wie oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass wirklich gute inhaltliche Briefings auch gute Texte brachten. Oberflächliche oder missverständliche Erklärungen hingegen im Nachhinein zu zahlreichen Korrekturschleifen führten. Das ist ärgerlich für beide Seiten. Nur weil ein Journalist schreiben kann, kann er nicht jeden! Sachverhalt sofort verstehen und in Zusammenhänge bringen. Dafür benötigen wir Input, Informationen, Erklärungen desjenigen, der im Thema ist. Geschieht der Kommunikationsprozess auf beiden Seiten optimal, steht einer guten Textproduktion nichts mehr im Wege. Dafür benötigt es nach meinen Erfahrungen aber den persönlichen Austausch.

Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie mir gern.